
Kunst & Kultur
Eine Liebeserklärung an den Jazz
Jazzfest in Bonn vom 11.–19. Mai

- Lynne Arriale © Jean Marc Lubrano
Was ist es, das man am Jazz liebt? Nun, obwohl er ernst ist, ist er leicht. Er ist anspruchsvoll und gleichzeitig federleicht. Er rockt und swingt. Verschiedenste Schichten sorgen für einen farbenfrohen Regenbogen, der beruhigt und anregt. Diverse Stile – Klassik, Elektronik, Pop oder auch Hip Hop – werden aufgegriffen und interpretiert.
Vom 11. bis 19. Mai ist Bonn die Spielstätte einiger der talentiertesten Jazzer. dombert's urban jazz präsentiert sich kreativ und virtuos. Angeführt von Gitarrist Andreas Dombert geht der Sound in Richtung nächstes Jahrhundert. Peter Sandner kreiiert komplett neue Sound- landschaften (11. Mai).
Als Ausnahmekünstlerin erweist sich auch Lynne Ariale, die gänzlich auf Melodien verzichten könnte: "Ich möchte, dass mein Solo aus der Melodie heraus erwächst. Die Menschen erinnern sich an Melodien, nicht an harmonische Abläufe. Die alten Melodien der Folk-Musik funktionieren ja ganz ohne Harmonien!“ Wer die Pianistin erleben möchte, hat am 17. Mai eine Verabredung.
Ebenso außergewöhnlich präsentiert sich Three Fall mit der Besetzung Saxophon, Posaune und Schlagzeug. Publikum und Kritik zeigen sich gleichermaßen begeistert von der Spielfreude, dem Humor und der Energie der Jungs. Wer sie noch nich live gesehen hat, kann dies am 13. Mai nachholen.
Alle anderen Künstler, Termine und Ticketpreise (19–26 Euro) finden Sie hier.
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