letztes update: 19. Mai 2013
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Auf Krokodiljagd

Zu Besuch im neues Restaurant Gourmeats in München

Der liebestolle Erpel und seine gefiederte Gespielin, die am Springbrunnen in den Münchner Lenbachgärten schnäbeln, sollten sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen ... Nur fünf Schritte weiter wurde vor vier Wochen das Restaurant Gourmeats eröffnet. Der Name – offenkundig ein Wortspiel aus dem französischen Wort gourmet und dem englischen meat – lässt erahnen, dass der Inhaber Christian Hess (im Bild unten links) den anspruchsvollen Carnivoren als Gast empfängt.

Doch das Federvieh wie auch die umherstreunenden Karnickel haben nichts zu befürchten, wie der Halbaustralier glaubhaft versichert. Sein ebenso schmackhaftes wie preiswertes Angebot richtet sich insbesondere an die Nachbarschaft, die bisher in einem kulinarischen Brachland darben musste.

Die variabel gestaltete Mittagskarte (die fünf Gerichte wechseln täglich) offeriert Tagliatelle mit Schinken und Champignons in Rahmsauce (7,50 Euro) oder auch Wolfsbarsch in Tomatensauce gekocht mit Gemüsereis (12 Euro). Wer mehr Zeit mit bringt, bestellt das Zwei- bzw. Drei-Gänge-Menü (14 bis 18,50 Euro). Für den Cappuccino führt der Weg eine Etage höher in die gemütliche Lounge.

Die Abendkarte bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende. Als ausgezeichnet erweist sich der gebratener Loup de mer auf geschmortem Fenchel mit Oliven-Kartoffel- roulade und Tomaten-Pinienkern-Vinaigrette (21,50 Euro). Für exotischer Speisen wie Krokodilfilet mit Honig-Zucchinis auf geschmortem Lauch und Rosmarinsauce geht der Griff in die Tasche etwas tiefer (35,50). Die übersichtliche Weinkarte führt Positionen aus der alten und neuen Welt aus.  

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