letztes update: 19. Mai 2013
Gourmet

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Auf ein Wort mit ...

Im Gespräch mit Eric Popp, Küchenchef im Kurhaus Ahrenshoop (Darß)

Der kulinarische Horizont wird vor allem in der Kindheit geprägt. Wie war das bei Ihnen?
Die Leidenschaft zum Kochen wurde mir schon in die Wiege gelegt. Meine beiden Geschwister und ich sind mit Mutters frischer Küche verwöhnt worden. Unser Garten war ein Refugium aus frischen Kräutern, Gemüsen und Obst. Fasziniert schaute ich meiner Mutter in der Küche über die Schulter und freute mich, wenn ich helfen durfte. Ob Sauerbraten oder Milchreis, Kassler mit Sauerkraut oder Apfelkuchen – ich war dabei.

Und ich blieb dabei, denn der Berufswunsch „Koch“ stand fest. Nach der klassischen Ausbildung sammelte ich erste Erfahrungen auf internationalem Parkett. Immer wieder die Heraus- forderung, das Unbekannte, Neue zu suchen und zu finden – die Grundlagen wurden in meiner Kindheit gelegt, in der Ausbildung manifestiert und heute kann ich sagen: Meine Berufung ist es, Frische, regionale Naturprodukte mit solidem Handwerkskönnen zu einem unvergleichlichen Erlebnis zu vollenden.

Wie würden Sie Ihren Küchenstil bezeichnen?
Meinen Küchenstil würde ich als solide, das Grundprodukt unterstützend sehen. Handwerklich basierende Zubereitung der klassischen Küche. Dabei versuche ich, das bisherige Wissen bei der Zubereitung und Gestaltung der Gerichte zu verbinden.

Welche sind Ihre Lieblingsgerichte?
Am liebsten esse ich von der Mutter zubereitet einen Rheinischen Sauerbraten mit Rosinen und Pumpernickel. Für meine Gäste bereite ich gerne den Steinbutt für zwei Personen zu – im Ganzen gebraten in Dillschaum mit Tomaten-Lauchgemüse und tournierten Kartoffeln.

Welche Rolle spielt für Sie die Molekularküche?
Keine.

Wie sieht das Interieur Ihres Restaurant aus?
Schlicht, geradlinig, ruhig, klar strukturiert …

Hier kommen Sie zum Restaurant.

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