letztes update: 22. Mai 2013
Kunst & Kultur

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Anselm Kiefer. Am Anfang

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt vom heutigen Tag an Werke von Anselm Kiefer

Lilith. 1987–90. Öl, Emulsion, Schellack, Blei, Asche, Mohn, Haar und Ton auf Leinwand. 380 x 560 cm

Hans Grothe – Immobilientycoon, Wahl-Mallorciner und Architekt – nennt eine der weltweit größten Privatsammlungen von Anselm Kiefer sein eigen. Ab dem heutigen Tag zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn die wichtigsten Werke des Künstlers aus dem Privatbesitz der Familie Grothe.

Böhmen liegt am Meer. 1995. Öl auf Leinwand. 280 x 560 cm

Kiefer gilt als einer der bedeutendsten internationalen Künstler der Gegenwart. Heraus- stechendes Merkmal seiner Kunst ist die Wahl ungewöhnlicher Materialien wie Erde, Blei und insbesondere dick aufgetragener Farbschichten.

Zu sehen sind in Bonn Werke aus drei Jahrzehnten, wobei der Schwerpunkt auf den letzten Jahren liegt. Hier belegen Bildensembles von 2010 und 2011 Kiefers großes Interesse am Thema des Panoramas. Es dominieren christlich-jüdische und mythologische Themen. Der Besucher wird hier jenes Pathos und jenen Schmerz, was gemeinhin Kiefers Oevre inhärent ist, vermissen. Bei diesen jüngsten Arbeiten erscheint es eigentümlich gebrochen, zurück- genommen und neutralisiert.

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Voyage au bout de la nuit. 2001. Öl, Emulsion, Mischtechnik und Blei auf Leinwand. 385 x 560 cm
The Secret Life of Plants for Robert Fludd. 2001–2002. Mischtechnik und Blei auf Leinwand. 14-teilig, Teil 3. 198 x 340 cm
Schwarze Flocken. 2006. Öl, Emulsion, Acryl, Kreide, Blei, Zweige und Gips auf Leinwand. 330 x 570 cm
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